Matthias, mein einziger Sohn, saß mir gegenüber und hatte gerade das Unternehmen verkauft, das ich mir mit eigenen Händen aufgebaut hatte. Fünf Millionen Euro. Mein gesamtes Lebenswerk, weg für einen Betrag, der seine Augen zum Glänzen brachte – ein Glanz, den ich noch nie gesehen hatte. Ich hätte Feiern sollen, doch auf dem Weg zum Champagner sah ich, wie meine Schwiegertochter etwas in mein Glas rieseln ließ.

Pure Verrat.


