Eine kraftvolle Einleitungsgeburt beim ersten Kind – Wie Megan im UF Health North ihre Tochter willkommen hieß

Eine kraftvolle Einleitungsgeburt beim ersten Kind – Wie Megan im UF Health North ihre Tochter willkommen hieß

Manche Begegnungen fühlen sich von Anfang an besonders an. Als die werdende Mutter Megan die Geburtsfotografin und Doula Dallas Arthur kontaktierte, war Dallas selbst bereits in der 37. Schwangerschaftswoche mit ihrem zweiten Kind. Eigentlich hatte sie rund um ihren eigenen Geburtstermin fast alle Anfragen abgesagt. Doch Megans herzliche Nachricht überzeugte sie, es trotzdem zu versuchen. Diese Entscheidung führte zu einer Geburt, die beide nie vergessen sollten.UF-Health-Induction_1.jpeg

Der Tag beginnt mit den ersten Anzeichen

Am 24. Juli klingelte Megans Wecker bereits um 4:30 Uhr morgens. Kurz darauf bemerkte sie den sogenannten bloody show – ein deutliches Zeichen dafür, dass sich ihr Körper auf die Geburt vorbereitete. Zufällig war genau an diesem Tag ihre geplante Geburtseinleitung im UF Health North angesetzt.

Nach einem großen Frühstück, einer Dusche und sogar etwas Make-up – „weil das natürlich das Wichtigste ist“, scherzte sie später – verabschiedeten sich Megan und ihr Ehemann Joel von ihrem Hund Roo. Beim Abschließen der Wohnung wurde ihr plötzlich bewusst: „Wenn wir wieder nach Hause kommen, sind wir zu dritt.“

Um 5:59 Uhr erreichten sie das Krankenhaus.

Der Beginn der Einleitung

Nach der Aufnahme wurde Megan von der freundlichen Krankenschwester Elyse in ihr Zimmer begleitet. Dort erhielt sie einen venösen Zugang, Infusionen sowie Pitocin, um die Wehen einzuleiten.

Beim Schichtwechsel übernahm Krankenschwester Sabrina die Betreuung. Eine Untersuchung ergab, dass der Muttermund bereits etwas mehr als zwei Zentimeter geöffnet war. Das Pitocin wurde nun regelmäßig erhöht.

Am Vormittag erschien Hebamme Kate mit einem Lächeln und fragte voller Begeisterung:

„Bist du bereit, heute dein Baby zu bekommen?“

Da sich trotz mehrerer Stunden mit Pitocin kaum Fortschritte zeigten, entschied sich Megan später zusätzlich für einen Foley-Katheter, um den Muttermund mechanisch weiter zu öffnen.UF-Health-North-Induction.jpeg

Geduld, Humor und Familienzusammenhalt

Gegen 11 Uhr trafen Megans Eltern im Krankenhaus ein. Während ihr Vater und Joel später entspannt Mittag essen gingen und sogar noch einkaufen fuhren, blieb ihre Mutter an ihrer Seite, als der Foley-Katheter gelegt wurde.

Der Eingriff war unangenehm und löste Übelkeit sowie Nervosität aus. Nach einem beruhigenden Medikament konnte Megan kurz schlafen – doch nur etwa dreißig Minuten später wurden die Wehen deutlich intensiver.

Dann sorgte ein unerwarteter Zwischenfall für Gelächter:

Als Megan sich auf einen Gymnastikball setzte, platzte dieser plötzlich unter ihr. Für einen kurzen Moment glaubte sie sogar, ihr Vater habe den Ball aus Versehen angestoßen. Dieses Missgeschick lockerte die Stimmung im Kreißsaal erheblich.

Die Geburt nimmt Fahrt auf

Wenig später entschied sich Megan für eine Periduralanästhesie. Vor der Schwangerschaft hatte sie große Angst vor diesem Eingriff gehabt. Rückblickend erschien ihr dieser Moment jedoch völlig nebensächlich.

Kurz danach wurde der Foley-Katheter entfernt.

Sechs Zentimeter.

Endlich ging es voran.

Während sich die Stunden langsam hinzogen, liefen im Fernseher Jeopardy, The Bachelor und sogar ein kurioses YouTube-Video über einen Zusammenstoß zwischen einem Kind und einem Wildtier im Yellowstone-Nationalpark. Megans Vater sorgte mit seinen Witzen ununterbrochen für gute Laune.

Ironischerweise bestellten Joel und ihr Vater später sogar Chicken Wings, während Megan aufgrund der Geburtseinleitung nichts essen durfte.

Eine schwierige Nacht

Gegen 23 Uhr bekam Megan plötzlich Fieber.

Die Erschöpfung machte ihr nun schwer zu schaffen. Körperlich und emotional fühlte sie sich am Ende ihrer Kräfte. Der Epiduralblock wirkte nur unzureichend, sodass sie viele Wehen weiterhin deutlich spürte.

Sie hatte seit 4 Uhr morgens nichts außer einer Schüssel Cheerios gegessen und flehte ihre Familie scherzhaft um einen kleinen Snack an.

Dallas blieb die ganze Zeit an ihrer Seite, sprach ihr Mut zu und half ihr mit ätherischen Ölen gegen Übelkeit und Angst.

Während ein Teil der Familie kurz versuchte zu schlafen, kümmerte sich ihr Vater um den Hund zu Hause.

„Ich möchte einen Kaiserschnitt!“

Gegen 2:30 Uhr nachts untersuchte Schwester Elyse Megan erneut.

Zehn Zentimeter. Vollständig eröffnet.

Nur wenige Minuten zuvor hatte Megan noch verzweifelt gefragt, ob sie stattdessen doch lieber einen Kaiserschnitt bekommen könne.

Nun begann die Austreibungsphase.

Drei Stunden Presswehen

Anfangs wusste Megan überhaupt nicht, wie sie richtig pressen sollte.

Eine Krankenschwester namens Kelly entwickelte deshalb eine ungewöhnliche, aber effektive Methode:

Gemeinsam spielten sie eine Art Tauziehen mit einem Bettlaken, wodurch Megan lernte, die Kraft ihrer Wehen optimal zu nutzen.

Joel hielt währenddessen eines ihrer Beine, Dallas stand auf der anderen Seite und sprach ihr ununterbrochen Mut zu.

Auch Megans Vater blieb ganz er selbst.

Während er hinter dem Vorhang wartete, spielte er auf seinem Handy laut „Push It“ von Salt-N-Pepa ab.

Die Krankenschwestern blickten zunächst erschrocken zu Megan – doch sie musste lachen.

Genau diese kleine Albernheit half ihr, die Anspannung kurz zu vergessen.

Der große Moment

Nach fast drei Stunden Presswehen wurde die Stimmung plötzlich ernst.

Hebamme Kate kehrte zurück und begrüßte Megan mit demselben strahlenden Lächeln wie am Morgen:

„Na schau mal, wer jetzt tatsächlich ein Baby bekommt!“

Megan beschreibt diesen Moment später als beinahe unwirklich.

Ihr Körper arbeitete vollkommen selbstständig.

Joel erinnerte sich später daran, dass Megan zu Beginn jeder Wehe laut sagte:

„Los geht’s!“

Dann hörte sie plötzlich die Worte:

„Da kommt schon ihr Köpfchen!“

Nur Sekunden später folgte:

„Megan, hier ist dein Baby!“

Mit einer letzten kraftvollen Presswehe wurde ihre Tochter geboren.

Der Beginn eines neuen Lebens

Als Megan ihr Baby zum ersten Mal sah, dachte sie nur:

„Das ist also der kleine Mensch, der neun Monate lang in mir gelebt hat.“

Ihre Tochter hatte pausbäckige Wangen und war für Megan das schönste Baby der Welt.

Joel stand daneben und weinte vor Glück.

Kurz darauf bat Megan darum, ihre Eltern hereinzuholen.

Während sie ihre Tochter im Hautkontakt hielt, beobachtete ihr Vater still den Moment, sichtlich überwältigt.

Ein unvergesslicher Start ins Familienleben

Nach fast 24 Stunden Geburt waren alle erschöpft – aber überglücklich.

Megan beschreibt ihre Geburt im UF Health North rückblickend als eines der schönsten Erlebnisse ihres Lebens.

Nicht weil alles leicht gewesen wäre.

Sondern weil sie sich während der gesamten Geburt von Hebammen, Pflegekräften, ihrer Familie, ihrem Ehemann Joel und Geburtsfotografin Dallas getragen fühlte.

Ein Jahr später sagt sie, dass sie kaum Worte dafür findet, wie dankbar sie für diese Erfahrung ist.

Denn an diesem Tag wurde nicht nur ihre Tochter geboren.

An diesem Tag wurde auch sie selbst Mutter.