Kapitel 18 | Der Weg nach Osten – Das Tagebuch des Martin Adler | Hörbuch

Kapitel 18 | Der Weg nach Osten - Das Tagebuch des Martin Adler | Hörbuch

Die Ostfront, ein Schlachtfeld von apokalyptischen Ausmaßen, offenbart in den Aufzeichnungen des deutschen Soldaten Martin Adler eine neue Dimension des Grauens. In seinem Tagebuch, das nun als Hörbuch vorliegt, schildert Adler im 18. Kapitel mit erschütternder Klarheit die alles verzehrende Furcht vor den sowjetischen Panzern, insbesondere dem T-34, der für die Wehrmacht zum Symbol der technologischen Überlegenheit und des eigenen Untergangs wurde. Seine Worte zeichnen ein Bild des Krieges, das weit über die nackten Zahlen und militärischen Analysen hinausgeht und den Leser mitten hinein in die Hölle der Infanteristen versetzt.

Adler beschreibt die erste Begegnung mit diesen stählernen Ungetümen bereits im ersten Kriegswinter vor Moskau. Das Grauen, das ihn damals ergriff, sollte ihn nie wieder loslassen. In den folgenden Jahren, als die Rote Armee immer mehr dieser Panzer in immer größeren Verbänden einsetzte, wurde diese Furcht zu einem ständigen Begleiter, zu einer lähmenden, würgenden Angst, die ihm den Atem nahm. Der T-34, so Adler, war anders als die plumpen, hohen deutschen Panzer. Er war niedrig und schräg gebaut, mit abgeschrägten Panzerplatten, an denen die deutschen Geschosse oft abprallten. Er war schnell und wendig und kam über jedes Gelände, über Schnee, Schlamm und Gräben.

Wenn diese Panzer in Massen angriffen, so schildert Adler, war es, als bräche eine stählerne Flut über die deutschen Stellungen herein. Eine Naturgewalt, gegen die kein Kraut gewachsen schien. Die deutschen Soldaten verfügten zwar über Abwehrmittel wie die Panzerabwehrkanonen, die sogenannte Pak, und später über die Panzerfaust, die auch der einzelne Mann gegen einen Panzer einsetzen konnte. Doch diese Mittel verlangten äußersten Mut. Um einen Panzer mit der Panzerfaust zu bekämpfen, musste man ihn nahe herankommen lassen, musste warten, bis er fast über einem war, und dann im letzten Augenblick abschießen. Dies verlangte Nerven, die kaum ein Mensch hatte, denn die Versuchung, vorher zu fliehen, war übermächtig. Wer floh, den überrollte der Panzer oder mähte ihn nieder.

Adler lernte in jenen Jahren die Furcht vor den Panzern in all ihren Formen kennen. Er lernte auch, sie zu überwinden, soweit man eine solche Furcht überwinden kann, denn man musste sie überwinden, um zu überleben. Feldwebel Weiß lehrte die Männer, dass die Panzer allein ohne begleitende Infanterie dem entschlossenen Infanteristen weniger gefährlich waren, als man glaubte. Der Panzer ist blind, er sieht wenig durch seine schmalen Sehschlitze. Wer sich ruhig verhielt, wer ihn vorüberließ und ihn dann von hinten oder von der Seite angriff, wo seine Panzerung schwächer war, der hatte eine Chance. Doch das Schlimmste war, wenn die Panzer mit Infanterie zusammen angriffen. Dann konnte man sich nicht ruhig verhalten, dann musste man kämpfen gegen die Infanterie und gegen die Panzer zugleich. Und das war die Hölle.

Adler erlebte solche kombinierten Angriffe mehr als einmal. Jedes Mal war es ein Ringen am Rande der Verzweiflung, ein Kampf, in dem alles auf des Messers Schneide stand. Er sah viele Kameraden unter den Ketten der Panzer sterben oder von ihrem Feuer zerrissen werden. Die Furcht vor diesen stählernen Ungeheuern grub sich so tief in ihn ein, dass sie ihn noch lange nach dem Krieg verfolgte, in seinen Träumen, in denen die mahlenden Ketten auf ihn zurollten und er nicht fliehen konnte, festgewurzelt im Boden, dem Untergang geweiht.

Es kam an einem trüben Frühlingstag jenes Jahres zu einem der furchtbarsten Panzerangriffe, die Adler erlebte. Er will davon erzählen, denn er steht ihm noch heute vor Augen in all seiner Schrecklichkeit. Es war ein Angriff, in dem sich für ihn die ganze Hilflosigkeit des Infanteristen vor den stählernen Ungeheuern offenbarte. Die deutschen Stellungen lagen in einem flachen, offenen Gelände, das kaum Deckung bot. Der Feind griff mit einer Wucht und Massierung an, wie Adler sie selten erlebt hatte. Dutzende von Panzern, eine ganze Brigade vielleicht, kamen über das offene Feld auf sie zu, in breiter Front, eine stählerne Walze. Hinter ihnen und zwischen ihnen die Infanterie in dichten Massen.

Adler lag in seinem Graben und sah diese Flut auf sich zukommen. Eine Furcht ergriff ihn, die jenseits aller bisherigen Furcht lag. Eine lähmende, würgende Furcht, die ihm den Atem nahm und das Blut in den Adern gerinnen ließ. Die deutsche Panzerabwehr eröffnete das Feuer. Die Pak hämmerte, und einige der feindlichen Panzer wurden getroffen, blieben brennend liegen. Schwarzer Rauch stieg auf, doch die anderen rollten weiter, unaufhaltsam. Sie überrollten die vorderste Linie, brachen durch, und nun waren die Panzer mitten unter den deutschen Soldaten in ihren Stellungen. Es entstand ein Chaos, ein Inferno, in dem jeder um sein nacktes Leben kämpfte.

Adler erinnert sich an einzelne Bilder aus jenem Chaos, an Bilder, die sich ihm eingebrannt haben mit der grellen Schärfe des äußersten Schreckens. An einen Panzer, der über einen Graben rollte, in dem Männer kauerten, und der sich dort drehte, hin und her, um die Männer unter sich zu zermalmen. Ein furchtbares, teuflisches Werk. Adler hörte die Schreie, die unter dem mahlenden Stahl erstickten, und er konnte nichts tun, gar nichts. Er presste sich in seinen eigenen Graben und betete, dass das Ungeheuer nicht zu ihm käme. Er erinnert sich an Erich Vogt, der mit seinem Maschinengewehr die begleitende Infanterie niederhielt, der feuerte, bis der Lauf glühte, der die feindlichen Schützen am Boden hielt, sodass sie die Panzer nicht decken konnten.

Adler erinnert sich auch an einen Mann seines Zuges, einen stillen Burschen, dessen Namen er vergessen hat. Dieser sprang mit einer Panzerfaust aus seinem Graben und stürmte auf einen Panzer zu, der sich näherte. Er schoss im letzten Augenblick ab, traf den Panzer und setzte ihn in Brand. Im selben Augenblick wurde er von dem Feuer eines anderen Panzers zerrissen, sodass sein Opfer und sein Erfolg in einem Atemzug zusammenfielen. Wie sie jenen Angriff überstanden, vermag Adler kaum zu sagen. Es war ein Wirrwarr aus Feuer und Stahl und Tod, in dem alle Ordnung sich auflöste, in dem jeder allein kämpfte gegen die Übermacht. Und doch hielten sie, irgendwie hielten sie. Die Panzerabwehr und der verzweifelte Mut der Männer, die mit Panzerfäusten gegen die stählernen Ungeheuer anstürmten, brachten den Angriff schließlich zum Stehen. Die überlebenden Panzer zogen sich zurück, ließen ihre brennenden Kameraden auf dem Feld zurück, und die feindliche Infanterie wich mit ihnen.

Als die Schlacht verpuffte, lag der Abschnitt übersät mit Toten und mit den brennenden Wracks der Panzer. Der Rauch hing schwer über dem Feld, und der Gestank von verbranntem Öl und verbranntem Fleisch erfüllte die Luft. Adler erhob sich aus seinem Graben, zitternd, kaum fähig zu glauben, dass er noch lebte. Er sah sich um nach den Kameraden, suchte die vertrauten Gesichter. Er fand Otto lebend, Gott sei Dank, und Weiß und Lindner, der schon bei den Verwundeten kniete. Doch viele andere fehlten. Viele waren geblieben in jenem Inferno, zermalmt unter den Ketten, zerrissen vom Feuer. Der Sieg, wenn man es einen Sieg nennen konnte, war teuer bezahlt mit dem Blut so vieler. Adler stand auf dem Feld der Schlacht zwischen den Toten und den brennenden Panzern, und er fühlte keine Freude über das Überleben, sondern nur eine tiefe, dumpfe Erschöpfung und einen Abscheu vor dem Krieg, der solches Grauen gebar.

Nach jenem Panzerangriff und nach unzähligen ähnlichen Gefechten begann, was Feldwebel Weiß nach Stalingrad vorausgesagt hatte: der lange Rückzug. Jener zähe, blutige, scheinbar endlose Weg zurück nach Westen, der nun Adlers Schicksal werden sollte für die kommenden Jahre. Es war ein Rückzug ganz anderer Art als jener panische, chaotische Rückzug vor Moskau im ersten Winter. Dieser Rückzug war langsamer, methodischer, ein schrittweises Zurückweichen unter ständigem feindlichem Druck, ein Verteidigen und Aufgeben einer Stellung nach der anderen, ein Kämpfen um jeden Kilometer, der doch am Ende preisgegeben werden musste. Diese Art des Rückzugs, dieses langsame, stetige Zurückweichen, hatte eine eigene zermürbende Qual. Man kämpfte und blutete für ein Land, das man doch nicht halten konnte, und man wusste, dass aller Kampf, alles Sterben vergeblich war, dass man am Ende doch weichen musste, immer weiter nach Westen.

Adler und seine Kameraden wichen zurück durch ein Land, das sie im Vormarsch durchzogen hatten, durch dieselben Landschaften, dieselben Dörfer. Es war ein bitteres Gefühl, dieselben Orte nun in umgekehrter Richtung zu durchziehen, fliehend, geschlagen, wo sie einst siegreich vorgerückt waren. Adler erinnerte sich an die Hoffnungen, mit denen sie einst vorgestoßen waren, und verglich sie mit der Trostlosigkeit ihres jetzigen Weichens. Der Vergleich war bitter. Der Rückzug wurde begleitet von einer Taktik, die Adler die Seele beschwerte und die er nur mit Widerwillen mitvollzog: der Taktik der verbrannten Erde. Es war Befehl, dem nachrückenden Feind nichts zu hinterlassen, was ihm hätte nützen können. So zerstörten sie auf ihrem Rückzug, was sie nicht mitnehmen konnten, brannten die Dörfer nieder, vernichteten die Vorräte, sprengten die Brücken und die Bahnen.

Adler, der an die Bäuerin dachte und ihre Kinder, an die alte Frau am Ofen, an all die unschuldigen Menschen dieses Landes, litt unter dieser Zerstörung, die sie über sie brachten. Sie nahmen ihnen, was ihnen zum Überleben blieb, trieben sie in Hunger und Elend. Adler sah die Gesichter der Bauern, wenn sie ihre Häuser anzündeten, ihre Vorräte vernichteten, sah die stumme Verzweiflung, den Hass, und er schämte sich. Er begriff, dass sie auf ihrem Rückzug ein noch größeres Unrecht über dieses Land brachten als auf ihrem Vormarsch, dass sie es in eine Wüste verwandelten und dass dieser Frevel zu der langen Liste der Frevel gehörte, die sie auf sich geladen hatten und die er nicht mehr verantworten konnte vor seinem Gewissen. In jenem langen Rückzug lernte Adler eine neue Stufe der Verzweiflung kennen, eine Verzweiflung, die nicht mehr aufloderte, sondern die zu einem dauernden Zustand geworden war, einer dumpfen, grauen Hoffnungslosigkeit, in der sie dahinlebten, kämpfend, sterbend, weichend, ohne ein Ziel als das nackte Überleben, ohne eine Hoffnung als die, vielleicht doch das Ende zu erreichen.

Adler begriff, dass dieser Krieg, der einmal mit so viel Lärm und Glanz und Hoffnung begonnen hatte, nun in einem langen, elenden Dahinsterben endete, einem Verbluten der Truppe auf dem endlosen Weg zurück. Und doch, das war das Sonderbare, das Erstaunliche, gaben sie nicht auf, kämpften sie weiter, hielten sie zusammen. Adler fragte sich oft, woher sie die Kraft nahmen, weiterzumachen, da doch alle Hoffnung dahin war. Er fand die Antwort schließlich in dem, was ihnen blieb: in der Kameradschaft, in der Bindung zueinander, in dem Wunsch, die wenigen, die ihnen geblieben waren, nicht im Stich zu lassen, und in jenem nackten, tierischen Überlebenswillen, der dem Menschen eingepflanzt ist und der ihn weiterkämpfen lässt, auch dann noch, wenn aller Sinn, alle Hoffnung verloren ist. So wichen sie zurück, Schritt um Schritt, kämpfend, blutend, sterbend nach Westen, der Heimat entgegen und doch zugleich dem Untergang, und Adler wusste nicht, was am Ende dieses Weges auf sie wartete, und er wagte kaum daran zu denken.

In jener Zeit des langen Rückzugs, da das Sterben zum Alltag geworden war und die Hoffnung erloschen, wurde das bloße Überleben zur einzigen Aufgabe, zur einzigen Kunst, die noch zählte. Adler, der nun schon zwei Jahre und mehr im Krieg stand, war zu einem alten, erfahrenen Soldaten geworden, zu einem von jenen wenigen, die so lange überlebt hatten, dass sie die Kniffe und Listen des Überlebens beherrschten wie ein Handwerk. Er gesteht, dass er diese Kunst des Überlebens mittlerweile mit einer kalten, fast instinkthaften Sicherheit ausübte, dass sein Körper und sein Geist sich angepasst hatten an die ständige Gefahr, dass er Dinge wahrnahm und tat, ohne nachzudenken, die ihm das Leben retteten. Er hatte gelernt, das Pfeifen der Granaten zu deuten, die Geräusche des Krieges zu lesen wie ein Buch. Er hatte ein Gespür entwickelt für die Gefahr, eine Art sechsten Sinn, der ihn warnte, ehe der Verstand begriff, und der ihn oft im rechten Augenblick in Deckung warf. Er hatte gelernt, mit der Furcht zu leben, sie zu beherrschen, statt sich von ihr beherrschen zu lassen. All die Künste, die er einst den jungen Rekruten zu lehren versucht hatte, beherrschte er nun selbst zur Vollendung, und sie hielten ihn am Leben, wo so viele andere starben.

Doch diese Kunst des Überlebens hatte ihren Preis, und der Preis war hoch. Um zu überleben in jenem unaufhörlichen Sterben, musste man sich abhärten, musste man eine Schale um sein Herz legen, einen Panzer, der die Gefühle abhielt. Wer im Krieg jeden Toten betrauert hätte, jeden gefallenen Kameraden, jedes Grauen, das er sah, der wäre zerbrochen. So lernten die Soldaten, nicht mehr zu fühlen oder doch das Fühlen zu unterdrücken, lernten, über die Toten hinwegzusehen, weiterzugehen, weiterzumachen, als wäre nichts geschehen. Diese Abstumpfung, diese Verhärtung war notwendig zum Überleben und doch zugleich eine furchtbare Verstümmelung der Seele, ein Verlust an Menschlichkeit. Adler spürte mit Schrecken, wie auch er abstumpfte, wie auch in ihm die Schale wuchs, wie er Dinge mit Gleichgültigkeit hinnahm, die ihn früher erschüttert hätten. Er fürchtete sich vor dieser Verhärtung, fürchtete, dass er am Ende, wenn er überlebte, kein Mensch mehr sein würde, sondern nur noch ein abgestumpftes, gefühlloses Wesen, geformt vom Krieg zu seinem Ebenbild.

Und doch gegen diese Verhärtung kämpfte Adler an, soweit er konnte. Er erinnerte sich an die Worte Lindners, dass sie die Menschlichkeit bewahren müssten in der Unmenschlichkeit. Er klammerte sich an die wenigen Dinge, die ihn noch fühlen ließen: an die Liebe zu Otto, an die Erinnerung an die Toten, an Karl und Fritz, deren Andenken er in sich wachhielt, an Karls Gedichtband, den er noch immer bei sich trug, und an die Briefe von zu Hause, an die Mutter mit ihrem Kind im Lazarett, an all die kleinen Funken der Menschlichkeit, die er erlebt hatte. Er nährte diese Funken, hütete sie wie ein kostbares Feuer, damit sie nicht erlöschten in der Kälte des Krieges. Denn er begriff, dass dies sein eigentlicher Kampf war, nicht der Kampf gegen den äußeren Feind, sondern der Kampf um seine eigene Seele. Der Kampf, ein Mensch zu bleiben in einer Welt, die alles tat, um ihn zu einem Tier oder einer Maschine zu machen. Und dieser innere Kampf war der Schwerste, den er zu führen hatte. Ob er ihn gewann, das vermag Adler bis heute nicht mit Sicherheit zu sagen. Doch er gab ihn nicht auf. Und vielleicht ist das schon ein Sieg, dass er ihn nicht aufgab, dass er weiterkämpfte um seine Menschlichkeit, auch als alles um ihn her verloren schien.

Mai 1943. Der lange Rückzug hat begonnen. Weiß hat es vorausgesagt nach Stalingrad, und nun ist es da. Kein wilder, panischer Rückzug wie damals vor Moskau, sondern ein langsames, zähes Zurückweichen, ein Kämpfen um jeden Kilometer, den sie doch preisgeben müssen. Sie bluten für ein Land, das sie nicht halten können. Das ist die bitterste Art zu kämpfen. Und sie hinterlassen verbrannte Erde. Es ist Befehl. Sie brennen die Dörfer nieder, vernichten die Vorräte. Adler denkt an die Bäuerin, an die alte Frau am Ofen, an all die unschuldigen Menschen. Sie nehmen ihnen das Letzte. Er schämt sich. Sie bringen auf dem Rückzug noch größeres Unrecht über dieses Land als auf dem Vormarsch. Adler ist ein alter Soldat geworden, zwei Jahre und mehr. Er beherrscht die Kunst des Überlebens wie ein Handwerk. Er hört die Granaten. Er spürt die Gefahr, ehe der Verstand sie begreift. Das hält ihn am Leben, wo andere sterben. Aber es hat einen Preis. Er stumpft ab. Er legt eine Schale um sein Herz, sonst zerbreche er. Er nimmt Dinge hin, die ihn früher erschüttert hätten. Er hat Angst vor dieser Verhärtung, Angst, am Ende kein Mensch mehr zu sein. Aber er kämpft dagegen. Er hält sich an Otto, an die Erinnerung an Karl und Fritz, an Karls Gedichtband, an die Briefe von zu Hause. Das ist sein eigentlicher Kampf, ein Mensch zu bleiben in der Unmenschlichkeit. Es ist der schwerste Kampf. Ob er ihn gewinnt, weiß er nicht, aber er gibt ihn nicht auf. Vielleicht ist das schon genug.